Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch!

Gastspiel des Theater Rampös

Rodrigo García

Autor*in
Regie
1. Januar 2019
Premiere

Ensemble

40 Jahre alt. 5.000 schwer erarbeitete Euro auf der Bank. Und der Wunsch, damit etwas anzustellen, das richtig knallt. Etwas mit Substanz und Tiefe, etwas Sinnvolleres als den Verlockungen von Adidas und Gucci nachzugeben. Die Kinder wollen zwar nach Disneyland, der Vater aber entscheidet, „Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch!“.

Also ab mit dem Taxi nach Madrid in den Prado und sich eine Nacht lang den gewaltigen Bildern von Goya aussetzen. Und weil er gerade Bock drauf hat, lässt der Vater kurzerhand noch Richard David Precht als philosophischen Support einfl iegen. Ab geht’s!

Den Rucksack voll mit Drogen, Tortillabrötchen und Bier. Und Steinen, um die Scheiben einzuschmeißen. Das Hirn bis obenhin voll Blut. Was für ein Fest! Was für eine wahnwitzige Abrechnung mit dem westlichen Verständnis von Vergnügen und Genuss!

Impressionen aus dem Stück

Newsletter

Mit Anklicken der Schaltfläche “Abbonieren” akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung und stimmen der Verwendung Ihrer persönlichen Daten im Rahmen des Newsletterversands zu.