Gretchen 89ff

Lutz Hübner

Autor*in
Regie
17. September 2016
Premiere

Ensemble

„Es ist so schwül, so dumpfig hie…“

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt:
Was machen Schauspieler eigentlich tagsüber?

Wir haben die Antwort!

Tatort: Eine Probebühne eines x-beliebigen Stadttheaters.
Beteiligte: Eine Schauspielerin, die sich in diversen Versionen – mal blutige Anfängerin, mal zickige Diva – an DER Rolle aller Anfänger-Rollen der Theaterliteratur abarbeitet, dem Gretchen, die ja eigentlich Margarete heißt, aus Faust I. Dazu gesellen sich weitere Theaterverrückte, wie Regisseure, Dramaturgen, Requisiteure – und alle eint eine Aufgabe: die Einstudierung der berühmten „Kästchenszene“, eine DER Schlüsselszenen deutscher Dramenliteratur, in der Mephisto dem Gretchen eine Schmuckschatulle unterjubelt, um das unschuldige Ding dem lüsternen Faust zuzuführen – nachzulesen im frühen (allseits bekannten gelben) Reclam-Heft ab Seite 89 folgende, das wahrscheinlich jeder von uns schon mal in der Hand hatte und keiner ausgelesen hat.
Heraus kommt ein urkomischer Blick hinter die Theater-Kulissen: ein komödiantisch schrill-schräger, tragisch-komischer Bilderbogen voller Skurrilität, Absurdität, Eitelkeit, menschlicher Macken, Marotten und Neurosen, der die schillernde Welt des Theaters persifliert und auf den Kopf stellt – Theateralltag eben…
Der deutsche Dramatiker, Regisseur und Schauspieler Lutz Hübner betreibt aus eigener Kenntnis heraus eine humor- wie liebevolle Mauerschau, der allen Beteiligten einen ebenso erhellenden wie ausgelassenen Theaterabend zusichert.

„…Nach Golde drängt,
am Golde hängt doch alles.
Ach wir Armen!“

Impressionen aus dem Stück

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