Dame Kobold

Calderón de la Barca

Autor*in
Regie
2. Dezember 2017
Premiere

Madrid zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Der junge Edelmann Don Manuel hat sich in ritterlicher Schlacht bewährt und reist nun in die Hauptstadt, um eine angemessene Position bei Hofe anzutreten. Übernachten möchte er bei seinem Jugendfreund Don Juan.
Ehe er jedoch dessen Haus erreicht, begegnet ihm eine verschleierte Dame auf der Flucht. Sie bittet ihn um Beistand gegen ihren Verfolger und entschwindet. Ihrer Bitte kommt Don Manuel nur zu gerne nach: Er duelliert sich mit dem Verfolger der Dame, um schließlich festzustellen, dass dieser der Bruder seines Freundes ist.

In seinem Zimmer angekommen findet Don Manuel bald geheimnisvolle Briefe vor, das Gepäck wird durchwühlt. Diener Cosme glaubt deshalb fest an einen Kobold. Und er hat guten Grund sich vor diesem zu fürchten, werden ihm selber doch dessen eigenwilligen Späße zur Last gelegt.

Unterdessen langweilt sich im Nebenzimmer unerkannt Dona Angela, die lebenslustige Schwester von Don Juan. Mit ihrer Cousine zusammen heckt sie immer neue Streiche aus und führt so die Männer im Haus an der Nase herum, bis ihr Doppelspiel schließlich auffliegt.

Calderón de la Barcas bekanntes Mantel-und-Degen-Stück wurde um 1629 uraufgeführt. Seine turbulente Komik bezieht es aus den Irrungen und Verwechslungen, die sich aus dem Zusammentreffen einer heimlichen Drehtür mit dem Glauben an übernatürliche Erscheinungen ergeben.

Impressionen aus dem Stück

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