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Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch!

Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch!

von Rodrigo García
Gastspiel des Theater Rampös

40 Jahre alt. 5.000 schwer erarbeitete Euro auf der Bank. Und der Wunsch, damit etwas anzustellen, das richtig knallt. Etwas mit Substanz und Tiefe, etwas Sinnvolleres als den Verlockungen von Adidas und Gucci nachzugeben. Die Kinder wollen zwar nach Disneyland, der Vater aber entscheidet, „Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch!“.
Also ab mit dem Taxi nach Madrid in den Prado und sich eine Nacht lang den gewaltigen Bildern von Goya aussetzen. Und weil er gerade Bock drauf hat, lässt der Vater kurzerhand noch Richard David Precht als philosophischen Support einfl iegen. Ab geht’s!
Den Rucksack voll mit Drogen, Tortillabrötchen und Bier. Und Steinen, um die Scheiben einzuschmeißen. Das Hirn bis obenhin voll Blut. Was für ein Fest! Was für eine wahnwitzige Abrechnung mit dem westlichen Verständnis von Vergnügen und Genuss!

Das Ensemble

Es spielen:       Alexander Blum
                       Andrea Bühring

                       Jan Koch
                       Inga Leske

Regie:              Alexander Blum

Ensemble