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Findet mich das Glück?

Findet mich das Glück?

Ein biografisches Theaterprojekt mit Menschen mit Demenz
Gastspiel des Hospiz in Frechen e.V.

FINDET MICH DAS GLÜCK? ist ein Projekt des Hospiz in Frechen e.V. Protagonist_innen sind Menschen mit dementieller Veränderung.
Durch Biografiearbeit und spielerische Improvisationen entstanden Szenen, die die Lebens- und Vorstellungswelt von Menschen mit Demenz spiegeln. Eine szenische Collage zu individuellen Themen der Darsteller_innen, die immer wieder neu erfunden werden.
Im Theater können fremde und überraschende Seiten der Demenz sichtbar werden. Stimmt unser Bild dementiell veränderter Menschen als hilflose, desorientierte und zu betreuende Wesen? Stimmt unser Bild, das den betroffenen Frauen und Männern keine Individualität mehr zugesteht und sie nur noch unter dem Vorzeichen einer Krankheit und eines unheilbaren Verfalls sieht? Ist Demenz allein eine Frage der Ausgestaltung der Pflegeversicherung, oder geht es nicht auch um unsere konkrete soziale Solidarität in der Familie, in der Nachbarschaft, im Viertel, in unserer Region?

FINDET MICH DAS GLÜCK?

In ihrem aktiven Berufsleben war Helga Puschmann Besitzerin eines Hotels im Harz. Wandergäste im Sommer, Wintersportgäste im  Winter, Frau Puschmann hatte ihr Haus im Griff. Ein Hotel ist deshalb der Schauplatz des Stückes geworden. Absurde und komische Situationen zwischen dem Hotelpersonal und anspruchsvollen Gästen, herrenlosen Koffern, tanzwütigen Frauen, zickigen Managerinnen, ausgesetzten Hunden und geheimnisvollen Gedichten lassen viel Raum für die individuellen Lebensgeschichten der Menschen mit Demenz zu.

Die Regisseure Anas Ouriaghli und Barbara Wachendorff erarbeiteten diesen Theaterabend.

 

Aufführungstermin:          03.04.2020 17:00 Uhr