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Hesse - Unerhört!

Daniela singt„Was wäre unser Leben ohne Musik! Es brauchen ja gar nicht Konzerte zu sein. Es genügt in tausend Fällen ein Tippen am Klavier, ein dankbares Pfeifen, Singen oder Summen oder auch nur das stumme Sich-Erinnern an unvergessliche Takte“.

„Hesse — unerhört!“: Ein Rezital über Hermann Hesse und sein Verhältnis zur Musik: Er verehrte sie, und nicht zuletzt inspirierte sie ihn zu seinen Gedichten.

Uli liestSeine Texte und Gedichte wechseln ab mit Vertonungen seiner Gedichte und Musik, die er verehrte. Er wurde inspiriert von Musik, seine Gedichte inspirierten Musiker. Seine Haltung, dass ein differenzierter Musikgeschmack zur Persönlichkeit eines Menschen zwingend dazugehört, ist heute – einmal wieder – aktueller denn je.

„Das ist ja das Geheimnis der Musik, dass sie nur unsere Seele fordert, die aber ganz, sie fordert nicht Intelligenz und Bildung, sie stellt über alle Wissenschaften und Sprachen hinweg in vieldeutigen, aber im letzten Sinne immer selbstverständlichen Gestaltungen stets nur die Seele des Menschen dar.“

Julia spielt KlavierWir — das sind Daniela Bosenius, Mezzosopran, Julia Diedrich, Piano und Ulrich Lussem, Rezitation —möchten mit diesem Programm nicht einfach nur Texte und Vertonungen von Hermann Hesse, sondern ihn als Person zu Gehör bringen, von ihm und seiner „lebenswichtigen“ Beziehung zur Musik erzählen. Was Musik in ihm aus- und loslöste und wie sie ihn und seine Werke damit beeinflusste, beschreiben Zitate aus Briefen, Tagebuchnotizen, Gedichten und Romanen.

10. 12. 2010, 20 Uhr, 4. und 11. Februar 2011, 20 Uhr