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Die tote Tante

Die tote Tante
Einakter von Curt Goetz
 
Der sittenstrenge Oberlehrer Nägler hat seine Frau und seine zahlreichen Kinder auf Zucht und Ordnung eingeschworen. Eines Tages erfährt er, dass seine Schwester, die er einst wegen eines Fehltrittes aus dem Hause gewiesen hatte, ihm viel Geld vererbt hat. Einzige Bedingung: Näglers älteste Tochter Innocentia muß, mit seiner Billigung, selber Mutter eines unehelichen Kindes werden.
 
In dieser explosiven Situation trifft überraschend der junge Ingenieur Heinrich Krafft ein und hält um Innocentias Hand an. Geblendet von der Aussicht auf Reichtum versucht Vater Nägler ihn von den Vorteilen einer vorehelichen Verbindung zu überzeugen. Herr Krafft bleibt jedoch standhaft.
 
Schließlich stellt sich heraus, dass Krafft bereits einen unehelichen Sohn hat, dessen Mutter Innocentia durch die Hochzeit werden kann.
Geld und Moral sind gerettet.
 
 
Bei der Wiederaufnahme im Mai 2005 wird der Einakter zu einer Matinee erweitert. Einleitend trägt Uli Lussem Anekdoten aus den „Erinnerungen des Peterhans von Binningen“ von Curt Goetz vor.
 
 
Premiere: 17.7.2004 / 1.5.2005
 
Regie: Claudia Werner
 
Mitwirkende: Ralf Baer, Monika Frantzen, Michael Krause, Monika Sobetzko, Martin Sobetzko, Simon Seeberger, Ina Frantzen, Tim Frantzen, Jessica Hahne, Jonas Frantzen, Luka Nagel, Miriam Krause, Birgit Krause, Volker Schaefer; Uli Lussem.

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