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Betty Blue

Betty Blue
Schauspiel von Wilfried Eickmeier nach dem gleichnamigen Roman von PhilippeDjian
 
Betty ist erfüllt vom Hunger nach Leben. Mit kompromissloser Entschlossenheit strebt sie von einem „Moment“ zum nächsten, voller Wut und Euphorie.
 
Ihr Freund Zorq ist fasziniert von Bettys Gefühlsintensität und Kraft und lässt sich mitreißen in ihre Welt voller Abenteuer und Gefahren.
 
Zur fixen Idee wird für sie ein von Zorq geschriebenes Manuskript. Betty ist von dem Werk überzeugt und will, dass es veröffentlicht wird. Jeder Verleger, der es ablehnt, erntet eine handgreifliche Attacke von Betty. Ihr Kampf gegen Regeln und Normen und gegen alle, die sich ihr in den Weg stellen, aber mündet in Depression und Verzweiflung
 
Schließlich überschreitet ihre Zerrissenheit die Grenze für ein normales Leben. Betty hört Stimmen, die sie zur Selbstverstümmelung auffordern. Sie kommt in die Psychiatrie, wo Zorq ihren Qualen ein Ende bereitet.
 
Eigens für diese Harlekin-Inszenierung komponierte Johannes Lemke Intermezzi für Saxophon.
 
 
Premiere: 8.3.1997
 
Regie: Harald Berenfänger
 
Mitwirkende: Stefanie Kasparek, Andreas Kunz, Rolf Koch, Barbara Lammertink, Uwe Topmann, Claudia Werner