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Batavia Projekt

Batavia-Projekt
Der fahrend Schüler ins Paradeis. Fastnachtsspiel von Hans Sachs / Improvisationen
 
In diesem Jahr soll der Nachbau des Ostindienseglers Batavia vom Stapel laufen. Die erste Batavia war 1628 mit Frechener Töpferware an Bord vor Australien versenkt worden.
Beim Stapellauf im niederländischen Lelystad sollen auch diesmal wieder Bartmannskrüge aus Frechen an Bord sein. Zur Überreichung dieser Krüge durch Töpfer Manfred Zimmermann ist das Harlekin-Theater eingeladen, ein wenig Zeitgeist zu verbreiten.
 
Eigens zu diesem Anlaß hat Harlekin das Fastnachtsspiel „Der fahrend Schüler ins Paradeis“, eine Burleske um einen pfiffigen Studenten, der eine dumme Bäuerin und ihren Mann übertölpelt, und kleine Improvisationen rund um einen rheinischen Markt von 1628 (Hexenverdacht, Kriegswerber, Streit zwischen Düppen- und Kannenbäckern) einstudiert und auf dem Frechener Töpfermarkt im Mai mehrmals vorgetragen.
 
Die Reise nach Lelystad im Juni erfordert dann wegen des dichten Programms und steifer Seebrise ein kürzeres Zeremoniell durch drei „historische Abgesandte“. Das selbstgeschriebene Kannenbäckerdrama „Kannen für Holland“ um Familie Staub muß in der Schublade bleiben.
 
 
Premiere: 13.5.1995
 
Regie: Walter Palm / Claudia Werner
 
Mitwirkende: Susanne Holz, Rolf Koch, Ralf Baer; Horst Lange, Günther Adamczyk, Elke Post, Gisela Förster, Ingrid Koch, Petra Berenfänger, Claudia Werner, Eva Koch, Jan Koch