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Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht

„Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht“
Komödie von Ephraim Kishon
 
Raphael Schlesinger, ein junger israelischer Maler, lebt mit Dahlia in seinem Atelier. Eines Tages entdeckt der bekannte Kunstkritiker Kalman M. Kaschtan bei einem Atelierbesuch den Turm, den die beiden gebaut haben, um den elektrischen Wasserkessel an die hochgelegene Steckdose zu praktizieren, und gerät über das „Konische Mobilar“ in Verzückung.
 
Sogleich setzt die Maschinerie des Kunstbetriebes ein. Die künstlerisch unbedarfte, aber energische Mäzenin Jo Pickler nimmt Schlesinger und sein gefeiertes Werk unter ihre Fittiche und schickt beide nach Paris, in die Schule für Malkunst.
 
Hier lernt der junge Mann nicht nur die hohle Welt des schönen Scheins kennen, sondern erfährt auch, dass das Geheimnis des Erfolges als moderner Künstler nichts weiter als Zufall ist. Je weniger sich der Künstler einmischt, desto besser für ihn.
 
Die Bühnenrückwand haben die zwei Kölner Künstlerinnen Sylvia Block und Petra Kremer-Horster zusammen mit dem Frankfurter Maler Peter Eilhardt eigens für diese Inszenierung gestaltet.
 
 
Premiere: 4.8.1990
 
Regie: Manuel E. Cornely
 
Mitwirkende: Harald Peikert, Dagmar Terheggen, Michael Krause, Miep Rahner, Horst Lange, Ralf Erdmann, Andreas Kunz, Livia Castrucci, Susanne Holz, Mark Lepetit, Helga Biedermann, Ilona Claßen, Gertrud Stebener / Barbara Fodor